Für Working Moms: 11 sinnvolle Ideen für die Fastenzeit

Diese Ideen funktioniert auch im Spagat zwischen Job und Kids


Foto: Felicitas von Imhoff 💞


Heute beginnt die Fastenzeit!


Fastest du? Und wenn ja, was?


Für viele ist es ja ganz einfach: Kein Alkohol, keine Süßigkeiten, vielleicht kein Fleisch… Ernährungsthemen liegen ja auch nahe in der Fastenzeit. Und das „kein Alkohol“ steht tatsächlich auch auf meiner Liste für die nächsten 40 Tage!


Allerdings zusammen mit noch ein paar anderen Themen. Denn es gibt so viele Dinge, die sich bei mir im Alltag als Working Mom als kleine fiese Gewohnheiten eingeschlichen haben, die mir einfach nicht gut tun. Zeit also, ganz bewusst zu verzichten.


Hier findest du jetzt 11 Ideen für dich, die du vielleicht in deine persönliche Fastenzeit einbauen magst.


Wichtig war mir dabei, dass es sich um Punkte handelt, die auch in einem vollen Alltag als berufstätige Mama funktionieren, ganz besonders derzeit, wo Corona mit allen damit verbundenen Regelungen zusätzlich an uns zerrt.


Ganz bestimmt solltest du dich nicht kasteien oder mit neuen unrealistischen Zielen quälen. Viel mehr geht es darum, schädliches bewusst los zu lassen und nährendes, fürsorgliches ins Leben einzuladen.


Und in diesem Sinne: Lass dich von meiner Liste inspirieren und lass es dir gut gehen. 💞

Bloß kein Dogma!

Übrigens: An keinen der Impulse musst du dich stringent für die nächsten 40 Tage halten. Im Gegenteil, etwas Ungutes allein für die nächsten 24 Stunden zu fasten, ist schon ein wunderbarer erster Schritt! Probiere dich aus und finde, was dir gut tut.


Ganz herzliche Grüße

Christine 💃🏻

Hier meine Liste mit 11 sinnvollen Ideen für die Fastenzeit


1 - Alkohol


Laut Studien trinken wir alle in den letzten Monaten des Lockdowns deutlich mehr Alkohol als sonst. Gerade das abendliche Gläschen zur Entspannung (in Wahrheit wohl auch eher 2 -3 Glässchen) haben sich als neue Gewohnheit etabliert.

Ertappst du dich jetzt bei einem "Ich brauch das zur Entspannung", dann ist das ein echtes Alarmsignal. Alkohol darf Genuss bringen, sollte aber keine Notwenigkeit sein.


Wie wäre es, also heute (oder für die nächste Zeit) bewusst auf den Alkohol zu verzichten. Vielleicht magst du dir zur Entspannung heut lieber ein heißes Bad einlassen oder einen neuen Tee ausprobieren?

Copyright Foto: Danke, wix.com.


2 - Ungesunde Lebensmittel


Der Griff zu Schokolade oder zur Chipstüte hat sich wohl ebenfalls in Pandemiezeiten verselbstständigt. Da sind die 40 Tage Fastenzeit doch eine gute Gelegenheit, um einfach mal eine Bestandsaufnahme zu machen: Wie steht es denn eigentlich um deine eigenen Essgewohnheiten? Wie gesund ist eure Ernährung als Familie während der letzten Wochen?


Tappe jetzt bloß nicht in die Absolutismus-Falle: "Ab jetzt NUR noch frische, regionale, gesunde, selbstverarbeitete Lebensmittel" usw. . Wenn bei euch vorher die Tiefkühl-Pizza, Essenslieferungen etc regelmäßig auf dem Plan standen, ist so eine totale Kehrtwende nicht nachhaltig.


Gehe kleine Schritte: Welche Malzeit kannst du heute gesünder gestalten? Welche für die ganze Woche?

Oder auch: Welches Lebensmittel magst du in Zukunft lieber durch ein gesünderes ersetzen?


3 - Fleisch


Wo wir grad beim Ersetzen von Lebensmitteln sind: Der Verzicht auf Fleisch ist nicht nur fest verankert in der Fastenzeit-Tradition. Es gibt auch sowohl gesundheitliche als auch ethische sowie umweltpolitische Gründe, hier kürzer zu treten.


Auch hier gilt: Niemand muss von nun an vegetarisch oder vegan leben. Aber wie wäre es mit regelmäßigen vegetarischen Mahlzeiten? Oder mal einer fleischfreien Woche?


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4 - Nachrichten


Der permanente, ungefilterte Konsum von Nachrichten - und gerade derzeit sind das oft eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Hiobsbotschaften - versetzt unser Hirn in Dauer-Alarmbereitschaft.


Wie wäre es da mal mit 24 Stunden Abstinenz. Das macht dich nicht gleich zur uninteressierten Einsiedlerin, aber es entspannt das Hirn und setzt zeit und Energie frei für positivere Erlebnisse.


Wie wäre es also statt der nächsten Nachrichtensendung, Polit-Talkshow oder dem endlosen Scrollen auf Nachrichtenseiten mit dem Schmökern in einem schönen Roman?


5 - Social Media


Für viele im Alltag der Zeitfresser Nummer 1: Die sozialen Medien. Hier können wir leicht viele wertvolle Zeit verschwenden.

Wie wäre es für die Dauer der Fastenzeit mit einem festen Zeitlimit für diese Kanäle? Das lässt sich an fast jedem Gerät leicht einstellen und erinnert dich unumstößlich an deinen guten Vorsatz!


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6 - Grübelstunden


Kannst du oft nicht schlafen und liegst lange mit deinen eigenen Gedanken wach? Wie wäre es da mit einem ganz bewussten Fasten von Grübelstunden?


Dafür musst du dich ein wenig vorbereiten: Sorge vor dem Schlafengehen für gute Schlafhygiene: Kein Fernsehen oder andere Bildschirme in der letzten Stunde vor dem Schlafengehen, kein Koffein ab dem Nachmittag! Mache etwas entspannendes: Ein ruhiges Yoga-Workout, eine kleine Meditation oder eine andere Entspannungsübung. Auch ein warmes Bad oder eine Dusche wirken entspannend.


Wenn dann im Bett statt des erwünschten Schlafes doch die Gedanken kommen, dann begegne ihnen freundlich aber bestimmt: Sage dir selbst "Für dich, lieber Gedanke, habe ich jetzt keine Zeit! Ich werde morgen darüber nachdenken!". Wiederhole das so lange, bis du es dir selbst glaubst. Mit ein wenig Übung funktioniert das recht rasch.


Bei ganz besonders hartnäckigen Gedanken hilft es, einen Notizzettel neben dem Bett zu haben. Schreibe dir auf, worüber du morgen nachdenken willst. So wird auch der Kopf frei!



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7 - Schimpfen und Meckern


Ich beobachte inzwischen an mir, dass ich immer unfreundlicher bin zu den Menschen um mich herum. Das bedeutet vor allem zu meinem Mann und zu meinen Kindern. Kein Wunder, der Lockdown und das gesamte drum herum zehren an den Nerven.


Nehmen wir uns doch ganz bewusst vor, heute einmal besonders freundlich zu reagieren. Schlucken wir aufkommendes Gemecker runter, seien wir nachsichtig und mild.


Dies hat gleich drei tolle Wirkungen: Die Laune unserer Mitmenschen wird besser, wir sind zufriedener, wenn die Stimmung gut ist und zu guter Letzt gehen unsere Mitmenschen dann auch mit uns freundlicher und milder um. Das lohnt sich!


8 - Plastikmüll


Ganz anderes Feld: Aber es lohnt sich ebenfalls einmal ganz bewusst auf die eigene Müllproduktion zu schauen. Dies beginnt beim Einkaufen und endet beim richtigen recyclen. Ich bin immer wieder baff, wenn wir als Familie ganz bewusst auf unseren Müll achten - denn der Effekt ist auch ohne großen Aufwand sehr erheblich!



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9 - Fernsehen oder Streaming Dienste


Feierabend, Fernseher an!

Tja, nachdem das Weinglas dazu jetzt eh unseren Fasten-Vorsätzen zu Opfer gefallen ist, wie wäre es da mal mit einer ganz anderen Abendgestaltung.


Wir sind inzwischen große Brettspiel-Fans. Die Kinder lieben auch komplizierte Strategiespiele und sind inzwischen auch alt genug, um wirklich erfolgreich mit uns Erwachsenen mitspielen zu können. Aber auch ohne die Kids als Alibi - Brett- oder Kartenspiele sind eine tolle Alternative zum elektronischen Unterhaltungsprogramm. Aber auch lesen, basteln, malen, sich einfach unterhalten, mal jemanden anrufen etc sind schöne Aktivitäten im Feierabend.


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10 - Online Shopping


Das heimliche Hobby aller Deutschen? Wenn man den Statistiken glauben darf, dann ja. Denn die Paketdienste vermelden immer wieder neue Rekordzahlen.


Es ist aber auch so einfach und so befriedigend. Jede Wunscherfüllung ist nur einen Knopfdruck entfernt. Hier ganz bewusst zu fasten, das heißt Verzicht zu üben ist nicht nur gut für die Umwelt sondern auch für's Portemonnaie.


Mein Tipp: Wenn es mich überkommt, surfe ich weiterhin gern und lege per Klick in den Warenkorb. Ich schicke allerdings die Bestellung nicht gleich ab sondern warte mindestens 24 Stunden. Will ich die Waren dann immernoch haben? Meistens hat sich das Bedürfnis bis dahin schon wieder erledigt!


11 - Negative Gedanken: Innere Wut, Groll, Frustration


Wer will es uns verdenken, wenn wir unzufrieden sind, derzeit. Unzufrieden mit der Politik, mit dem Partner, mit den Kindern, mit der Welt da draußen oder mit der Farbe der Tapete im Schlafzimmer.


Je genauer ich hinschaue, desto mehr finde ich zu meckern, zu wüten oder zu kritisieren.

Auch an mir selbst übrigens. Die inneren Stimmen motzen, kritteln, nörgeln und sind permanent entrüstet oder unzufrieden.


Hier zu fasten, das heißt ganz bewusst zu reduzieren, ist nicht ganz einfach, aber der erste Schritt ist es, sich dessen überhaupt bewusst zu werden. Wie oft schaltet unser Hirn ganz automatisch in die Entrüstungs-Schleife "Wie kann man nur..." statt auf liebevolle Gleichgültigkeit "Der wird schon seine Gründe haben..." .


Als Gegenpol zu all den negativen Gedanken hilft es, sich ganz bewusst täglich auf etwas positives zu konzentrieren. Dankbarkeitsübungen nennt man das auch. Darum ein schönes Ritual nicht nur in der Fastenzeit: Jeden Abend drei Dinge aufzählen, die an dem vergangenen Tag schön waren, für die du dankbar bist oder die dir gut gelungen sind.

So beenden wir den Tag auf einer positiven Note und stärken jeden Abend ein kleines bisschen mehr unsere Seele, unsere Psyche und sogar unseren Körper!




Copyright Foto: Danke, Felicitas von Imhoff.














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